Immobilien als Kapitalanlage: Lohnt sich der Immobilienkauf noch?

Wir zeigen Ihnen, warum es sich auch jetzt lohnt, ein Anlageobjekt zu kaufen.

In den letzten zehn Jahren sind die Preise für Wohnraum deutlich stärker gestiegen, als die normale Inflationsrate es vermuten ließe.

Was waren die Gründe?

Neben den extrem niedrigen Zinsen haben die Baustoffknappheit und die damit einhergehende Verteuerung der Materialien einen Großteil ausgemacht. Aber auch das Handwerk ist personell notorisch unterbesetzt und die Personaldecke wächst leider nicht. Die Rohstoffpreisentwicklung und die dadurch steigenden Produktionskosten sind auch in der Zukunft weitere Preistreiber.

Unser Immobilienangebot:

Aus Gründen der Fairness veröffentlichen wir alle unsere Immobilien in Flensburg und Umgebung auf unserer Website und den einschlägig bekannten Immobilienportalen. Sollten Sie sich für eine oder auch mehrere Immobilien in Flensburg und Umgebung interessieren, freuen wir uns auf Ihre Nachricht.

Immobilien als Kapitalanlage: Wo geht die Reise hin?

Neben sehr schnell steigenden Zinsen gibt es scheinbar auch keine Entspannung auf dem Baustoffmarkt. Deswegen geben einige private Bauherren ihre Grundstücke zurück und Bauprojekte werden gar nicht erst begonnen, da man fürchtet, dass die Preise am Markt nicht mehr durchsetzbar sind. Denn schon heute sind die Neubaupreise selbst in ländlichen Regionen schnell bei 4.000 – 5.000 € je qm und das nicht, weil die Bauträger sich die Taschen vollstopfen, sondern weil die Selbstkosten durch die Decke gehen und die Banken für die Finanzierbarkeit solcher Projekte auch gewisse Spannen voraussetzen. Für den Neubau ist also scheinbar keine Entspannung erkennbar. Dadurch, dass nun noch weniger neue Projekte umgesetzt werden, finden Käufer mit dem Wunsch nach Neubau/Erstbezug nur noch ein sehr knappes Angebot vor.

Neuere gebrauchte Immobilien erfahren eine Renaissance, da man keine Engpässe bei der Beschaffung von Baumaterialien befürchten muss und auch nicht auf Handwerker angewiesen ist. Daneben stimmt hier meistens auch die Energiebilanz. Hier werden die Preise wohl weitestgehend stabil bleiben.

Die Preise für ältere Immobilien mit schlechten Energiewerten und wenigen Modernisierungen werden eher sinken, da neben den o. a. Themen auch die Banken an die Finanzierung solcher Objekte in Zukunft deutlich höhere Voraussetzungen knüpfen werden. Die Hinzuziehung eines Energieberaters samt Erstellung eines energetischen Modernisierungskonzepts wird in Zukunft zwingende Voraussetzung bei der Kreditvergabe werden. In diesem Segment sind deutliche Rückgänge der Preise zu erwarten. Insbesondere mit dem Hintergrundwissen, dass die Preise allein im Einfamilienhaussegment im Kreisgebiet Schleswig-Flensburg nur bezogen auf das Jahr 2021 im Schnitt um über 25% gestiegen sind, erwarten wir eine Anpassung der Preise für die Immobilienart „ältere nicht modernisierte Einfamilienhäuser“ genau in diesem Rahmen nach unten.

Auch die Lagen spielen wieder eine größere Rolle. Während in Corona-Hochzeiten auch infrastrukturell schwache Regionen stark nachgefragt wurden, ebbt diese Nachfrage wieder ein wenig ab. Die attraktiven und preisstabilen Lagen bleiben die wassernahen Lagen, am besten mit guter Infrastruktur oder in Alleinlagen nahe der Flensburger Förde und an der Schlei.

Die Inflation in 2022 wird weiter steigen und die Zentralbanken haben keine wirklichen Mittel zu Bekämpfung der steigenden Preise, da wir nicht nur Personalmangel in vielen Branchen, sondern dazu auch Lieferkettenproblematiken und Rohstoffengpässe haben, die sich in der nahen Zukunft nicht in Luft auflösen werden.

Warum Immobilien im Norden Schleswig-Holsteins auch weiterhin attraktive Anlageobjekte sind

Die Immobilie als Geldanlage hat sich in den letzten Jahrzehnten als deutlich preisstabil erwiesen und „Betongold“ ist nicht nur eine wichtige Altersvorsorge, auch das Thema „Gutes Wohnen“ in attraktiven Klimazonen wird in der Zukunft immer entscheidender. Wir bemerken einen starken Anstieg an Kaufinteressenten aus dem „heißen Süden“ Deutschlands. Viele Menschen haben als Touristen während der Coronazeit die Attraktivität unseres norddeutschen Lebensraumes erkannt. Die frische Luft, die Nähe zu Nord- und Ostsee und zunehmend auch die Sonne sorgen für eine gute Lebensqualität. Auch diese Faktoren werden in der Zukunft für eine hohe Preisstabilität und ggf. auch weiterhin für (kleinere) Zuwächse bei schleswig-holsteinischen Immobilienpreisen sorgen. Die jedes Jahr in Frage gestellte Preisentwicklung auf Sylt geht auch weiterhin nach oben. Wir prognostizieren das auch für große Teile Schleswig-Holsteins.