• Immobilienteilung im Alter

Eine Immobilienteilung zur besseren Wohnraumnutzung

Wenn Sie Ihr Haus teilen möchten

Ihre Immobilie ist Ihr Zuhause – Sie kennen jeden Winkel und fühlen sich wohl in den eigenen vier Wänden. Dennoch hat sich die eigenen Lebenssituation verändert. Das Treppensteigen ist beschwerlich geworden, viele Räume bleiben ungenutzt, weil die Kinder schon lange ausgezogen sind, der Garten kann von Ihnen nicht mehr gepflegt werden. Es ist klar, dass Ihr Haus optimaler genutzt werden könnte. Hier macht es Sinn, über eine Immobilienteilung nachzudenken.

Neben der ungenutzten Fläche in Ihrer Immobilie, sollten Sie auch über die Nebenkosten nachdenken. Der Unterhalt eines Hauses kann zur finanziellen Belastung werden. Auch wenn viele Räume ungenutzt bleiben, so muss alles gepflegt und Instand gehalten werden: Reinigung, Lüftung und im Winter das Beheizen, damit keine Feuchtigkeit ins Haus zieht. So kann die Immobilie zu einer Belastung im Alter werden. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihre Immobilie mit anderen teilen können – zum beiderseitigen Vorteil.

Mögliche Wohnmodelle bei der Immobilienteilung

Die Lösung könnte das Aufteilen der eigenen vier Wände in zwei Wohnungen sein. So lassen sich unterschiedliche Wohnmodelle unter einem Dach verwirklichen:

  • Ein Mehrgenerationenhaus, in dem die Kinder mit den Enkeln die eine Hälfte bewohnen: Eine schöne Möglichkeit, gemeinsame Zeit zu verbringen und dennoch den eigenen Rückzugsraum zu haben
  • Betreutes Wohnen wird möglich: Eine Pflegekraft kann in die Einliegerwohnung ziehen. Auch wenn noch keine Pflegeleistungen in Anspruch genommen werden müssen, so kann eine Haushaltshilfe, die sich um Einkäufe, Raumpflege und Gartenarbeiten kümmert, eine große Hilfe sein
  • Nachbarschaftliches Miteinander: Eine große Herausforderung im Alter ist die Vereinsamung, denn Freundschaften werden weniger, die Familie wohnt vielleicht weit weg. Einen Mieter im Haus zu haben, mit dem man sich versteht und der einen hier und da unterstützt, ist hilfreich
  • In Universitätsstädten bietet sich auch das vergünstigte Vermieten von Wohnraum an Studenten an, die im Gegenzug Erledigungen machen oder freie Stunden beim gemeinsamen Kaffee oder Kartenspiel verbringen

Neben den sozialen Aspekten und möglichen Hilfestellungen, die eine Teilung der Immobilie mit Vermietung mit sich bringen, ist das Gefühl der Sicherheit größer, wenn man nicht mehr alleine in einem großen Haus lebt. Und wenn Sie noch agil sind und gerne verreisen, so haben Sie immer jemanden im Haus, der auf die Immobilie Acht gibt.

Nicht zu unterschätzen ist die finanzielle Entlastung, wenn die Unterhaltskosten eines Hauses und Grundstücks nicht mehr nur auf den eigenen Schultern lasten, sondern aufgeteilt werden können. Die Nutzung von Mieteinnahmen ermöglicht zudem ein sorgenfreieres Leben im Alter, die Immobilie wird bestmöglich und zum Vorteil aller Bewohner genutzt.

Dennoch gilt es einiges zu beachten, wenn die eigene Immobilie geteilt werden soll. Denn: Die Raumaufteilung sollte vom Grundriss stimmig sein und vor allem müssen Schallisolierung und eigene Wohnungseingänge gewährleistet sein – die Privatsphäre der Mieter und auch Vermieter ist wichtig.

Die Teilungserklärung

Ob und wie das Wohneigentum sinnvoll aufgeteilt werden kann, sollte mit einem Immobilien-Experten erörtert werden. Und auch rechtlich müssen Sie einige Maßnahmen ergreifen. So benötigen Sie beim Verkauf eines Teils der Immobilie eine sogenannte Teilungserklärung. In dieser sind Details zum Eigentum und die Rechte und Pflichten der einzelnen Eigentümer genau geregelt. Bestandteile der Teilungserklärung sind ein Aufteilungsplan des Gebäudes in die Wohneinheiten, eine Abgeschlossenheitsbescheinigung für jede Wohnung und eine Gemeinschaftsordnung mit Details hinsichtlich der Kostenverteilung, zur Hausordnung oder zu Sondernutzungsrechten. Zudem ist es wichtig, dass in der Teilungserklärung genau abgegrenzt wird, was Sonder- und was Gemeinschaftseigentum ist. Die Teilungserklärung muss zwingend von einem Notar beglaubigt und auch im Grundbuch eingetragen werden. Werden jedoch Teile der Immobilie vermietet, wie zum Beispiel einzelne Zimmer, bedarf es keiner Teilungserklärung.

Zu berücksichtigen ist, dass eine Wohnraumteilung mit einigen Kosten verbunden ist. Neben den Aufwendungen für die rechtlichen Rahmenbedingungen sind dies vor allem Ausgaben für den Umbau im Haus. Hier sollte genau abgewogen werden, ob sich ein solches Engagement lohnt, da die Investition sich erst über einen gewissen Zeitraum amortisiert.

Gerne beraten wir Sie hinsichtlich Ihrer Möglichkeiten einer Immobilien-Teilung. Nutzen Sie unsere Expertise und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin mit uns.

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Bewertungsverfahren im Vergleich

Bevor Sie für Haus oder Eigentumswohnung einen Verkaufspreis festlegen, sollten Sie genau wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist. Hierfür nutzen Experten drei unterschiedliche Verfahren: Das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren.

Einfluss der Lage auf den Immobilienpreis

Die Lage ist immer noch das Qualitätskriterium Nummer eins und definiert maßgebliche den aktuellen Preis sowie die künftige Wertentwicklung.

Preisrelevante Ausstattungsmerkmale

Bei der Vermarktung einer Immobilie heißt es immer, dass die Lage das ausschlaggebende Kriterium ist. Bei gewonnenem Interesse rücken jedoch auch andere Aspekte ins Augenmerk der potenziellen Erwerber.

Der Einfluss von Umweltfaktoren auf den Immobilienpreis

Lärm und auch unangenehme Gerüche mindern den Verkaufswert einer Immobilie. Grünflächen und Naherholungsgebiete wirken sich positiv auf die Nachfrage eines Hauses oder einer Eigentumswohnung aus.

Die richtige Taktik zur Preisverhandlung

Eine Immobilie hat für den Verkäufer häufig nicht nur einen sachlichen, sondern auch einen persönlichen Wert. Dies darf jedoch bei der Preisfindung keine Rolle spielen.

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